
Das marode Vordach einer ehemaligen Werkstatthalle, die seit 30 Jahren als Theaterraum für Tanz genutzt wird, musste ersetzt und an der Stelle zwischen alter Werkhallenwand und ehemaligem Kesselhaus ein geschlossener Raum geschaffen werden, der als Foyer mit Ticket-, Getränkeverkauf und WC barrierefrei genutzt wird.
Ein Kubus mit reflektierender Oberfläche und begehbarer Decke wird leicht verdreht in den hinteren Teil des Foyers gestellt. So wird das Foyer locker in unterschiedliche ineinander fließende Räume unterteilt und die historische Industriearchitektur mit Backstein und Sprossenfenstern aus Stahl betont. Der Raum bekommt einen kulissenartigen, bühnenhaften Charakter, in dem sich verschiedene Szenarien abspielen lassen.
Eine Treppe führt auf die Deckenfläche des Kubus, wo durch die Brüstung ein kleiner Rückzugsort entsteht. Ein großes Oberlicht beleuchtet den Arbeitsplatz oberhalb des Kubus.





